Naturbaustoffe: Hausbau als CO2-Speicher

Der Hausbau als CO2-Speicher. Es wird Zeit für einen Wandel in der Baukultur. Mit der bisherigen konventionellen Bauweise mit Stahl und Beton, Klinker, Dämmung aus Mineralwolle oder Polystyrol, mit PVC wird der Klimawandel nicht aufzuhalten sein. Der Bausektor hat einen erheblichen Anteil am Klimawandel.

Der Verbund der Naturbaustoffhändler „Ökoplus“ bringt diverse Akteure zusammen, um eine Diskussion um Klimaschutz und Naturbaustoffe anzuschieben. Die Deutsche Umwelthilfe ist mit einem Beitrag zum Thema „Nachhaltig Sanieren mit Naturdämmstoffen – Vorurteile abbauen und Potenziale aufzeigen“ vertreten. Diese laden zu einem Kongress in Berlin ein:

„Naturbau: Von der Nische zum Massenmarkt – Häuser als CO2-Speicher“

6. Mai 2017, Ort: Almodóvar Hotel, Boxhagener Straße 83, 10245 Berlin. Interessenten melden Sie vorher per E-Mail bei Ökoplus: E-Mail: info@oekoplus.de unter Angabe des Namens, der Firma, der Adresse und E-Mail Adresse an. Die Teilnehmegebühr inklusive Mittagsimbiss, Kaffee und Getränken beträgt 60 € inkl. MwSt.

Umweltfreundliche Baustoffe sind Voraussetzung

Es braucht deshalb unbedingt Baumaterialien, die CO2 speichern können und damit als CO2-Speicher fungieren. Baustoffe, die mit geringem Energieaufwand erzeugt und verbaut werden können. Umweltfreundliche, wohngesunde und bezahlbare Baustoffe, mit denen energiesparende Häuser gebaut werden können, sind die Zukunft. Längst gibt es die dafür notwendigen Materialien und Bauweisen. Die Alternativen sind erprobt, technisch und ästhetisch auf hohem Niveau, ausreichend vorhanden und bezahlbar.

CO2-Speicher
Holz ist Baustoff, Dämmstoff und CO2-Speicher im Hausbau und beim nachhaltigen Sanieren

Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Bauweise

Mit der Konferenz zeigt der Fachhandelsverband Ökoplus, warum eine andere Bauweise notwendig ist und welche Möglichkeiten der Umsetzung es gibt. Wir wollen über gesellschaftliche Widerstände sprechen und über Möglichkeiten der Förderung von Naturbaustoffen, die derzeit durch viele Regulierungen ausgebremst werden. Um den Wandel im Baubereich hin zu einer zukunftsfähigen Bauweise bewältigen zu können, wird dagegen eine effektive Förderung benötigt und andere Regulierungen.

Holz als CO2-Speicher für den Klimaschutz

Wer dauerhaft das Klima schützen will, kommt bei der Sanierung und beim Hausbau nicht an Naturbaustoffen vorbei. Kein anderer Baustoff kann während seines Wachstums das klimaschädliche CO2 aufnehmen und für eine lange Verwendungsdauer als Baustoff einlagern, urteilt der Fachexperte Sigurd Maier, Inhaber des Ratgeber-Portales für Holzhäuser und den Holzbau, Holzbauwelt.de. Holz als CO2-Speicher hilft die langfristigen Kimschutzziele der Bundesregierung Deutschland zu sichern.

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden