Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Zellulosefaserdämmstoffe, Holzfaserdämmstoffe, Schafwolle, Flachs, Stroh und Hanf sind alternative Dämmstoffe, die auch wiederverwertbar und kompostierbar sind. Diese meist fläckdeckend verfügbaren Dämmstoffe erbringen je nach Einsatzgebiet aufgrund ihrer Dämmfähigkeit ihre Leistung.

Gerade bei der Holzrahmenbauweise, werden die dafür vorgesehenen Hohlräume mit Dämmplatten aus nachwachsenden Rohstoffen wie. z.B. Hanf  oder mit Zellulosedämmstoff z.B. mit der Einblastechnik befüllt.

Zellulosedämmstoffe werden überwiegend aus Altpapier hergestellt. Gegenüber der Mineralfaser erzielt hier die Zellulose aufgrund der höheren Masse und besseren Wärmespeicherfähigkeit bei gleicher Dämmwirkung bessere Werte beim Schallschutz und beim sommerlichen Wärmeschutz.

Holzfaserdämmstoffe sind heute aus dem Holzhausbau und Fertighausbau gar nicht mehr weg zu denken. Sie bestehen aus mindestens 85 % Holz und werden überwiegend zum Zwecke der Wärmedämmund und Schalldämmung in Wänden, Decke und Dächern verwendet.

Holzrahmbau mit Dämmstoff
Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Zu den pflanzlichen Faserdämmstoffen zählen Flachs, Hanf, Schafwolle und Stroh. Dämmstoffe aus Flachs gehören zu den Dämmstoffen mit den besten Wärmedämmeigenschaften. Zudem sind sie wegen ihrer Bitterstoffe gegen Schädlinge resistent. Aus bautechnischer Sicht betrachtet, sind Dämmstoffe aus Flachs und auch Hanf formstabil und schrumpfen im eingebauten Zustand nicht.

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden