CO2-Speicher Holz

Holzverwendung ist Klimaschutz

 

Alle Holzprodukte verfügen über gespeicherten Kohlenstoff, ob Holzhaus, Holzbrücke, Möbel oder Parkettboden. Der im Baum eingelagerte Kohlenstoff wurde der Atmosphäre entzogen. Unvorstellbar ist die Menge: 1 Tonne Kohlenstoff pro Kubikmeter Holz. Der Kohlenstoff bleibt im Holzprodukt solange gebunden, wie dieses Verwendung findet bzw. Bestand hat. Auch danach bleibt der Kohlenstoff eingelagert.

 

Zum Vergleich: bis eine Fichte einen Kubikmeter Holz als Wachstum aufgebaut hat, benötigt sie ca. 0,7 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Erst bei der Verrottung oder Verbrennung wird genau dieselbe Menge CO2 dann in die Atmosphäre abgegeben. Holz ist also „CO2-neutral.“

 

Was der Baustoff Holz in punkto CO2-Einsparung zu leisten vermag, verdeutlicht das folgende Beispiel: eine Hauswand in Holzrahmenkonstruktion spart bei deren Herstellung bis zu 50 Prozent des Primär-Energiebedarfs im Vergleich mit einer herkömmlichen Ziegel- oder Betonwand. Zudem sorgt die Natur mit der Sonnenenergie für die Entstehung von Holz.

 

Kein anderes Baumaterial benötigt zu seiner Herstellung (Holzernte, Bearbeitung, Transport) weniger Energie und stößt damit weniger CO2 aus, wie Holz.

 

Wird Holz richtig in der Konstruktion eingesetzt und verbaut, ist es extrem dauerhaft. Auf chemischen Holzschutz kann meist ganz verzichtet werden, vor allem unter dem Dach und in Innenräumen. Die natürliche Widerstandsfähigkeit verschiedener Holzarten ermöglicht eine lange Lebensdauer des jeweiligen Bauwerkes. Eindrücklich belegen dies Blockhäuser in alpenländischen Regionen, die teilweise über 300 Jahre alt und noch bewohnt sind.

Weitere Informatioen zum klimaneutralen Holzhaus: www.holzbauwelt.de/klimaschutz.html

 

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden