Während der Pandemie bleibt der Holzbau im Trend

Vor der Pandemie war die Stimmungslage im Holzbau auf jeden Fall gut. Die Zufriedenheit spiegelt sich auch in der Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland wider, an der zum Jahreswechsel 2019/2020 knapp 370 Unternehmer teilnahmen. Deren Auftragsbestand betrug zu Jahresanfang bereits durchschnittlich 17 Wochen im Vorjahr 15 Wochen).

Daran hat auch die gegenwärtige Ausnahmesituation nicht viel geändert: Nach jüngsten Informationen gehen die meisten Betriebe ohne nennenswerte Einschränkungen ihrer Arbeit nach. Auch verfallen die Bauherren nicht in Panik und bleiben ihren Bauvorhaben treu.

 „Das ökologische, nachhaltige und ressourcenschonende Bauen mit Holz muss daher beim Wohnungsbau sowie bei Nachverdichtungen und Lückenschließungen im Bestand auch weiter im Fokus bleiben. Damit der Holzbau als gleichberechtigte Alternative zu anderen Bauweisen anerkannt wird, gilt es die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Bauordnungen der Bundesländer dem aktuellen Stand der Technik anzupassen“, forderte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland.

Wie sich der Umsatz im Holzbau in 2020 und darüber hinaus entwickeln wird und welche Auswirkungen die Corona-Pandemie haben wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht seriös einzuschätzen. Ungeachtet der aktuellen Situation ist der Holzbau bis Anfang März von einem weiteren Umsatzanstieg um 5 Prozent ausgegangen. Der Wert stützt sich auch auf die verhaltende Zuversicht der Unternehmer aus der Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland.

Holzbau
Der Holzbau ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie gefragt und setzt seinen Aufwärtstrend fort. Foto: Regnauer Hausbau

Gute Aussichten für Berufseinsteiger im Holzbau

Die Attraktivität des Holzbaus ist ungebrochochen hoch. Die Diskussionen um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und CO2-neutrales Bauen rücken die ressourcenschonende und energieeffiziente Bauweise zunehmend in den Fokus von Planern, Architekten, Ingenieuren und Bauherren sowie der Politik.

Gute Aussichten also für Berufseinsteiger/-innenZudem. Zudem bietet der Beruf der Zimmerin/des Zimmerers den Auszubildenden die Möglichkeit sich durch weitere Aufstiegsfortbildungen und Qualifizierungen eine langfristige Berufskarierre mit vielfältigen Perspektiven aufzubauen. Er kombiniert klassische handwerkliche Tätigkeiten mit High-Tech und modernster computerbasierter Technik.

Fachkräfte sind gesucht und werden im Holzbau-Betrieb ausgebildet

Die Branche ist auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Vor allem auch aufgrund der hohen Auftragslage. Da Fachkräfte jedoch durch den Wettbewerb aller Branchen knapp sind, bilden viele familiengeführte Unternehmen ihre Nach­wuchskräfte im eigenen Betrieb aus. Der unverändert hohen Ausbildungsbereitschaft der Unternehmer ist es zu verdanken, dass die Auszubildendenzahlen konstant geblieben sind.

Quelle: Holzbau Deutschland

Holzverwendung nützt dem Klima als Kohlenstoffspeicher

Unser Wald ist ein effektiver Kohlenstoffspeicher. Aktuell speichern Bäume und Böden der Wälder bundesweit etwa 1,23 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, weitere 34 Millionen Tonnen sind im Totholz gespeichert, Tendenz steigend. Damit entlastet der Wald die Atmosphäre jährlich um rund 62 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht sieben Prozent der Emissionen in Deutschland. Mehr Holznutzung bedeutet zusätzliche Kohlenstoffspeicherung in Holzprodukten.

Das Bauen, Heizen oder die Stromerzeugung mit Holz ersetzen die CO2-intensive Aufbereitung und Verwendung der begrenzt vorrätigen fossilen Ressourcen Kohle, Öl und Gas. Die Substitutionseffekte der stofflichen und energetischen Holzverwendung eingerechnet, verdoppelt sich der Kompensationseffekt der Waldnutzung auf 120 Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr.

Der positive Klimaeffekt ist am größten bei regionaler Verwendung von Holz, das nach langfristiger Mehrfachnutzung am Ende der Nutzungskette zur Energieerzeugung eingesetzt wird. Dabei leistet auch die energetische Nutzung von Holz einen Beitrag zum Klimaschutz.

Holz-Fertighäuser sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher für unser Klima

Je mehr Holz beispielsweise beim Bauen von Einfamilienhäusern oder beim mehrgeschossigen Bauen verwendet wird um so mehr dient das Bauholz als wichtiger Kohlenstoffspeicher. Denn nur Holz hat die Fähigkeit das klimschädliche CO2 aus der Luft zu filtern und den Kohlenstoff im Holz einzulagern.

Kohlenstoffspeicher Holz
Der Baustoff Holz dient als Kohlenstoffspeicher und dem Klimaschutz. Foto: Keitel Haus

Nach einer Mitteilung des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) hat der Fertigbau mit Holz seinen Marktanteil an den genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2019 auf 20,8 Prozent ausgebaut. Erstmals übertraf die klimapositive Holzfertigbauweise damit die Marke von 20 Prozent. 2018 hatte die Fertigbauquote bei 19,6 Prozent und um die Jahrtausendwende noch bei vergleichsweise mageren 13,5 Prozent gelegen.

Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 2019 101.569 neue Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 21.171 Fertighäuser. In zehn von zwölf Monaten lag die Fertigbauquote deutschlandweit über 20 Prozent. Zum Jahresabschluss im Dezember sogar bei 22,5 Prozent. Im Vergleich der Bundesländer stechen Baden-Württemberg und Hessen mit Fertigbauquoten von 36,9 bzw. 30,6 Prozent besonders positiv heraus. Ein Auswahl an Holzhaus-Herstellern in Deutschland und Beiträgen zu Holz als Kohlenstoffspeicher finden Sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de. Eine Übersicht über Holzfertighäuser von Keitel Haus erhalten Sie mit dem Link.

Klimaveränderung fordert den Umbau des Waldes heraus

Durch die nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung stellt die Forstwirtschaft sicher, dass der Wald nicht übernutzt wird. Pro Jahr wird weniger Holz eingeschlagen als im gleichen Zeitraum nachwächst. Mit dem schrittweisen Waldumbau – von nadelbaumdominierten Wäldern hin zu naturnahen Mischwäldern – wird der bewirtschaftete Wald seit den 1990-er Jahren an die Erfordernisse des Klimawandels angepasst und die biologische Vielfalt erhöht. So fungiert der Wald weiterhin als Kohlenstoffspeicher für unser Klima.

 

Zehn Fakten zum Wald in Deutschland

Der Wald als Rohstofflieferant und Erholungsraum. Der 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“, den die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) bereits in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen hat.

PEFC nutzt als weltgrößte Waldschutzorganisation den Tag des Waldes, um auf die Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung aufmerksam zu machen. Hier sehen Sie einen Überblick über unsere Aktionen.

Zehn Fakten zum Wald in Deutschland

1.) Mit einer Gesamtwaldfläche von rund 11,4 Mio. Hektar (das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands) zählt Deutschland zu den waldreichsten Ländern der Europäischen Union.

2.) Die größten Waldanteile (bezogen auf die Landesfläche) haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen (jeweils42,3 %).

3.) Von der Gesamtwaldfläche Deutschlands befinden sich rund 48 Prozent im Privatbesitz, 29 Prozent der Waldfläche befinden sich im Besitz der einzelnen Bundesländer, die Städten und Gemeinden besitzen knapp 19 Prozent. Dem Bund gehören rund 4 Prozent der Waldfläche. 3,6 Prozent sind Treuhandwald, das ist Wald der ehemaligen DDR, der im Zuge der Bodenreform enteignet und in Volkseigentum überführt worden war und jetzt rückübertragen wird.

4.) Im Deutschen Wald gibt es insgesamt rund 90 Baum- und Straucharten. Die vier häufigsten Baumarten sind die Nadelbäume Fichte (26 %) und Kiefer (23 %) sowie die Laubbäume Buche (16 %) und Eiche (11 %).

5.) Die Bäume in unseren Wäldern können über 50 Meter groß werden, die heimischen Laubbäume werden allerdings meist nicht höher als 40 Meter.

Wald
Der Wald in Deutschland – Kriterien für die Waldbewirtschaftung durch PEFC

6.) Insgesamt kommen in Deutschlands Wäldern 1.215 Pflanzenarten vor, darunter allein 90 verschiedene Baum- und Strauchartenarten sowie tausende unterschiedliche Tierarten, die meisten davon Insekten.

7.) Der Schutz der Wälder spielt in Deutschland eine wichtige Rolle. So sind 47 Prozent der Wälder ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete, 38 Prozent sind Naturparks. Intensivere Schutzbestimmungen und damit Nutzungseinschränkungen wirken sich in Wäldern aus, die zu Natura 2000-Gebieten (24 %), Naturschutzgebieten (6 %), Biosphärenreservaten (4 %) oder Nationalparks (1 %) gehören.

8.) Jedes Jahr wachsen in den Deutschen Wäldern rund 110 Mio. Kubikmeter Holz nach. Das entspricht etwa vierzigmal dem Volumen der Cheops-Pyramide. Davon geerntet werden rund 64 Mio. Kubikmeter. Damit wird in Deutschland nach wie vor weniger Holz geerntet als im Durchschnitt pro Jahr nachwächst ein Indiz für die nachhaltige Forst- und Waldbewirtschaftung hierzulande.

9.) Der Wald speichert jedes Jahr rund 2,6 Mrd. Tonnen Kohlenstoff und ist damit ein richtiger Klimaschützer.

10.) Mehr als 70 Prozent der deutschen Gesamtwaldfläche werden nach den strengen Kriterien unabhängiger Forstzertifikate, wie dem PEFC- und FSC-Siegel bewirtschaftet. Sie gelten als Nachweis einer nachhaltigen Forstbewirtschaftung, die die Grundlage für die positive Entwicklung der deutschen Wälder ist. Mit einer zertifizierter Waldflächen von zirka 7,5 Millionen Hektar (Stand: 2019) ist PEFC sowohl national als auch international das meist verbreitete Zertifizierungssystem. Nach FSC-Standard sind in Deutschland aktuell rund 1,2 Millionen Hektar Wald zertifiziert (Stand: Januar 2018).

Quellen:

Dritte Bundeswaldinventur https://bwi.info/

BMEL (https://www.bmel.de/DE/Wald-Fischerei/Waelder/_texte/Waldzustandserhebung.html )

AGDW-Die Waldeigentümer (www.waldeigentuemer.de)

PEFC Deutschland (www.pefc.de)

FSC Deutschland (www.fsc-deutschland.de )

 

 

Bayern startet Holzbau-Initiative

Staatsministerin Michaela Kaniber hat sich zum Ziel gesetzt, dass Bayern beim Bauen mit Holz die Spitzenstellung einnimmt. „Dazu müssen wir den Holzbau so in die Fläche bringen, dass er selbstverständlich wird. Dazu muss es zum Standard werden, dass bezahlbare Wohnhäuser, Bürogebäude, Vereinsheime, Kitas und mehr aus Holz gebaut sind“, sagte Kaniber. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie einen Runden Tisch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden einberufen, der am Donnerstag zum ersten Mal im Forstministerium zusammentrat.

Kaniber verwies dabei auf die zentrale Rolle von Holz beim Klimaschutz: „Heimisches Holz ist der umweltfreundlichste aller Baustoffe – und zudem ein ausgesprochen wirkungsvoller Klimaspeicher“, sagte sie. Jeder einzelne Kubikmeter Holz entziehe der Atmosphäre während seines Wachstums eine Tonne Kohlendioxid, das dann in Holzhäusern für Jahrzehnte gespeichert ist. Deshalb sei dringend erforderlich, wirksame Akzente für mehr Bauen mit Holz zu setzen. Schließlich stehe der Rohstoff in mehr als ausreichender Menge zur Verfügung, Bayern sei Waldland Nummer eins in Deutschland. Kaniber: „Wir können unsere Wälder dauerhaft mit gutem Gewissen nutzen, auch in Zeiten des Klimawandels. Denn jedes Einfamilienhaus, das aus bayerischem Holz gebaut wird, ist schon nach 40 Sekunden wieder nachgewachsen. Ökologischer und nachhaltiger geht es nicht.“

Nachverdichtung Holzbau
Moderner Holzbau in der städtebaulichen Nachverdichtung in München

Von den Teilnehmern des Runden Tisches erhofft sich die Ministerin einen intensiven Dialog und den Mut, über neue Wege und Weichenstellungen nachzudenken: „Wir brauchen pragmatische, innovative und zukunftsfähige Lösungen, die den Holzbau auf die Fläche und in unsere Städte bringen“, so Kaniber. Gerade in Ballungsräumen sieht die Ministerin dank der hervorragenden Material und Fertigungseigenschaften von Holz noch riesige Potenziale. Der Runde Tisch soll in den nächsten Monaten unter anderem klären, wie Anreize für klimafreundliches Bauen gesetzt, die Vorbildfunktion des öffentlichen Baus gestärkt und Forschung und Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden können. Dazu werden mehrere Arbeitsgruppen gebildet. Erste Ergebnisse erwartet Kaniber bis Sommer dieses Jahres.

Die Teilnehmer am Runden Tisch „Klimaschutz durch Bauen mit Holz“

  • Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  • Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
  • Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Bayerischer Gemeindetag
  • Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks
  • Bayerische Ingenieurekammer-Bau
  • Bayerische Architektenkammer
  • Deutscher Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
  • Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e. V.
  • Joseph-Stiftung Bamberg
  • Technische Universität München – Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion
  • Technische Universität München – Holzforschung München
  • Technische Universität München – TUMWood
  • Technische Hochschule Rosenheim
  • Bayerischer Waldbesitzerverband e. V.
  • Bayerischer Bauernverband
  • Bayerische Staatsforsten AöR
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
  • Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern
  • proHolz Bayern

Mehr natürliche Dämmstoffe etablieren

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) aktuell mehrere Forschungsvorhaben, die den Einsatz von Holz und natürlichen Rohstoffen in der Baubranche für Hersteller, Planer und Verarbeiter erleichtern. Ziel ist es, den Marktanteil der nachwachsenden Rohstoffe beim Bauen deutlich zu erhöhen.

Sie halten im Winter warm und mildern Hitze im Sommer; sie sind gesundheits- und umweltverträglich, weil CO2-arm produziert und wiederverwendbar – Dämmstoffe aus Seegras, Flachs, Hanf, Jute oder Schafwolle. Doch Produktnormen und baurechtliche Vorschriften aus Zeiten, in denen an den Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Baubranche in Größenordnungen noch gar nicht zu denken war, erweisen sich heute als Hemmschuh für das ökologische Bauen.

Hier setzt ein aus zwölf Teilvorhaben bestehendes Verbundprojekt an, das das BMEL mit Mitteln aus dem Förderprogramm nachwachsende Rohstoffe unterstützt. „Mehr als nur Dämmung – Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen“ ist das Projekt überschrieben. Dessen Partner – Universitäten, technische Hochschulen, Forschungsinstitute und Behörden wie die physikalisch-technische Bundesanstalt – arbeiten seit drei Jahren und noch bis Mitte 2020 daran, Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit solchen aus herkömmlichen Materialien vergleichbar und damit wettbewerbsfähiger zu machen.

Holzfaser Dämmstoffe
Dämmstoffe – universell einsetzbare Innen-Dämmplatte aus natürlichen Holzfasern von STEICO

Entwickelt wurden zunächst Messverfahren zum Erfassen der spezifischen Eigenschaften von NawaRo-Dämmstoffen. Beschrieben werden die Eigenschaften wie bei herkömmlichen Produkten durch Materialkennwerte – sie erleichtern die Bauplanung und ersetzen aufwändige Bauteilprüfungen beispielsweise im Schall- oder Brandschutz. Und schließlich wird die Nachhaltigkeit der Materialien – etwa Ressourcenverbrauch und Emissionen vom Anbau bis zur Entsorgung – nach ISO- bzw. EPD-Standards (Environmental Product Declaration) bewertet, was Herstellern den Eintrag und Verarbeitern das Finden der Dämmstoffe in Baustoffinformationssystemen ermöglicht.

Ein Umdenken in der Praxis setzt auch bei den Rechtsvorschriften für das Bauen mit Holz ein.

Auf Innovation und Optimierung der Vergabe- und Kooperationspraxis im modernen Holzbau mit weitgehend vorgefertigten Elementen zielte beispielsweise das Verbundvorhaben IeanWood ab. Die nicht mehr zeitgemäße Abfolge von Planung, Genehmigung, Ausschreibung, Produktion und Bau sollte, so lautet eine Empfehlung aus dem Projektergebnis, abgelöst werden durch frühzeitiges Teamwork aller beteiligten Architekten, Ingenieure und Holzplaner.

Die Holzbauweise beim großvolumigen Bauen mit vorgefertigten Modulen – etwa bei Lückenschließungen und Aufstockungen in Städten – konkurrenzfähig zu halten, ist Ziel des Förderprojektes BIMwood, das im August 2019 startete. Dabei wird die im konventionellen Hochbau bereits etablierte 3D-Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) für den Holzbau optimiert. Änderungen in der Planung stellen sich im 3D-Modell allen am Bau Beteiligten zeitgleich dar, neue Entscheidungen sind augenblicklich transparent, aufwändige Korrekturen im Nachhinein werden vermieden.

Dass die Umsetzung dieser und weiterer Forschungsergebnisse zum Holzbau in der Praxis erwartet wird, zeigte sich zum Beispiel auf einer Weiterbildungsveranstaltung des Holzbau-Netzwerks Nord im Herbst in Hamburg. Architekten, Fachplaner und Bauausführende informierten sich auf der „Holzbau summer school“ über einschlägige Forschung unter anderem zu natürlichen Dämmstoffen und Schallschutz.

Weitere Informationen unter https://baustoffe.fnr.de

Weltleitkongress Holzbau beeindruckt in Innsbruck

Der Weltleitkongress im Holzbau, das Internationale Holzbau Forum (IHF) fand vom 4. bis 6. Dezember 2019 zum 25jährigen Jubiläum erstmals im Congress Innsbruck statt. Begünstigt durch den Ortswechsel des Formates aus Platzgründen von Garmisch nach Innsbruck erhöhte sich die Teilnehmerzahl von ehemals 1850 auf 2450 in diesem Jahr. Der Kongress findet jährlich statt.

In den Ausstellungshallen präsentierten 165 Aussteller von namhaften Herstellern wie z.B. Fermacell, Rothoblaas, Hasslacher Norica Timber oder der Dämmstoffhersteller Steico. Insgesamt 45 Aussteller mehr als in 2018, die das Angebot neben den zahlreich gehaltenen Vorträgen von Fachexperten das Internationale Holzbau Forum bereicherten.

Aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahlen von mehr als 30 Nationen sei es an der Zeit gewesen, sich für eine neue Destination zu entscheiden, erklärte IHF-Marketingchefin Ingrid Höhensteiger bereits im Vorfeld der Veranstaltung: „Innsbruck stellt aufgrund der Verbundenheit zum Holzbau, der Infrastruktur im Congress Innsbruck, der sehr guten Anbindung, der zahlreichen Hotel- und Gastronomiebetriebe in Gehdistanz und der herrlichen Naturkulisse den perfekten Rahmen dar.“

Holzbau
Prof. Hermann Kaufmann von der TU München als Referent beim Holzbau Forum (IHF) in Innsbruck 2019

Holzbau ist im Klimaschutz unschlagbar

Das hätte es vor 25 Jahren nicht gegeben“, verkündete IHF-Präsident Dr. Heinrich Köster in seiner Ansprache, der von Beginn an am Aufbau des Formats beteiligt war in dem bis oben hin gefüllten größten Veranstaltungssaal namens „Tirol“. Was als Bieler Symposium mit einer Handvoll Teilnehmern begann, ist heute nach 22 Veranstaltungen in Garmisch endgültig in Innsbruck angekommen.

Der Innsbrucker Bürgermeister bekundete öffentlich seine Zuneigung zum Baustoff und erklärt: „Ich kenne die Widerstände, mit denen der Holzbau zu tun hat – beispielsweise Hürden im Förderstil. Ich möchte daran mitarbeiten, dass der Holzbau in der Stadt im konstruktiven Bereich einen viel höheren Stellenwert einnimmt.“

Der stellvertretende Landeshauptmann von Tirol ergänzte: „Auch im mehrgeschossigen und großvolumigen Bau sehen wir sehr viel Luft nach oben. Denn Holzbau ist im Klimaschutz unschlagbar.“ Unerwähnt lässt er den Waldbau dabei nicht: „Holzbau heißt auch, die Wälder fit zu halten. In diesem Sinn investieren wir verstärkt öffentliche Mittel in diesen Bereich, um die Kreislaufwirtschaft zu erhalten.“

Ökologisch bauen mit STEICO Dämmstoffe

Mit Holzfasern und Zellulose gedämmte Gebäude punkten mit höchster Energieeffizienz und wohliger Wärme. Auch bei uns werden die Sommer, verursacht durch den Klimawandel, deutlich wärmer und zunehmend wird mehr Energie zur Kühlung von Gebäuden benötigt. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, die Effizienz der Dämmung nicht nur daran zu messen, wie sie im Winter Energieverluste vermeidet, sondern auch daran, wie sie im Sommer den Wärmeeintrag verhindert. STEICO Dämmstoffe bieten bei einer geringen Wärmeleitfähigkeit eine sehr hohe Wärmespeicherfähigkeit.

Diese besondere Eigenschaft führt zu angenehm kühlen Innenräumen im Sommer. Als diffusionsoffene Bauprodukte unterstützen STEICO Produkte ein sicheres Feuchtemanagement. So schützen sie die Konstruktion wirksam vor Nässeschäden. Mit diesen positiven Eigenschaften wird ein baubiologisch einwandfreies Raumklima unterstützt. Zudem bewirken die Produkte eine Schallreduzierung für leises und stressfreies Wohnen. STEICO Holzfaser-Dämmstoffe sind extrem langlebig und widerstandsfähig.

Steico Dämmstoffe
STEICO Dämmstoffe sind klimafreundlich und ideal für eine wohngesunde Gebäudehülle

Wer auf der Suche nach flexiblen oder stabilen Naturfaserdämmstoff-Platten ist, wird bei Steico aus Feldkirchen bei München fündig. Das Angebot an Dämmstoffen wird mit Einblasdämmungen abgerundet. In Kombination mit den konstruktiven Produkten – Stegträgern und Furnierschichtholz-Platten – ist das Unternehmen ein Holzbausystem-Anbieter. Als Dienstleistungen werden Aus- und Weiterbildungen in der eigenen Steico-Akademie angeboten.

STEICO ist als Systemanbieter für den ökologischen Hausbau positioniert und bietet als branchenweit einziger Hersteller ein integriertes Holzbausystem an, bei dem sich konstruktive Bauelemente und ökologische Dämmstoffe ergänzen. Hierzu zählen die Tragwerksprodukte Furnierschichtholz und Stegträger sowie flexible und stabile Holzfaser-Dämmplatten, Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS), Dämmplatten mit aussteifender Wirkung sowie Einblasdämmung aus Holzfasern und Zellulose.

Stegträger und Furnierschichtholz (LVL) bilden die konstruktiven Elemente. Daneben stellt die Firmengruppe Hartfaserplatten her und ist im Holzhandel aktiv. Die Produkte des Münchener Unternehmens finden beim Neubau und bei der Sanierung von Dach, Wand, Decke, Boden und Fassade erfolgreich Verwendung. STEICO Produkte ermöglichen den Bau zukunftssicherer, gesunder Gebäude mit besonders hoher Wohnqualität und einem gesunden Raumklima. So schützen STEICO Produkte zuverlässig vor Kälte, Hitze sowie Lärm und verbessern dauerhaft die Energieeffizienz der Gebäude.

Studie zum Klimaschutz – mehr Wald weniger Fleisch

Wald schützt das Klima. So kann Aufforstung wesentlich dazu beitragen, die Erderwärmung gemäß dem Abkommen von Paris zu begrenzen. Welche Bedingungen dazu in Europa erfüllt sein müssen, haben Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anhand von Simulationen untersucht. Wie die nun in der Zeitschrift Environmental Research Letters publizierte Studie zeigt, erfordert die ausreichende Vergrößerung der Waldflächen eine Umstellung des Lebensmittelsystems, besonders die Verminderung des Fleischkonsums.

Ein Vergrößern der Wälder kann wesentlich dazu beitragen, das Pariser Klimaziel zu erreichen – konkurriert allerdings mit der Landwirtschaft um Fläche. Den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius und möglichst auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, sieht das Abkommen von Paris vor. Landbasierte Klimaschutzmaßnahmen, vor allem Aufforstung, Wiederaufforstung und das Vermeiden von Entwaldung, können wesentlich dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

Wald Aufforstung
Studie: Aufforstung Wald zum Erreichen der Klimaziele versus Flächenverbrauch durch die Landwirtschaft

Denn Bäume entziehen der Atmosphäre durch den Aufbau von Biomasse das Treibhausgas CO2 und bekämpfen dadurch die Erderwärmung. Die Vergrößerung der Wälder konkurriert allerdings mit der Landwirtschaft um Fläche, und zwar nicht nur regional, sondern auch international, zumal das globale Bevölkerungswachstum und die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten die weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln und besonders nach Fleisch steigen lassen.

Wie kann der Wald den Kohlenstoff binden?

Unter welchen Bedingungen die Wälder in Europa genug Kohlenstoff binden können, um das Pariser Klimaziel zu erreichen, haben Forscherinnen und Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), dem Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen, und an der University of Edinburgh, der Cranfield University/UK sowie von der TIAMASG Foundation in Bukarest anhand von Computersimulationen untersucht. Für ihre nun in der Zeitschrift Environmental Research Letters publizierte Studie nutzten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein integriertes Modell, das im EU-Projekt IMPRESSIONS (Impacts and risks from high-end scenarios: strategies for innovative solutions) entwickelt wurde. Dieses interaktive internetbasierte Tool ermöglicht, Auswirkungen des Klimawandels, Schadenspotenziale und Anpassungsstrategien zu untersuchen. Dazu enhält die sogenannte Integrated Assessment Platform (IAP) miteinander verbundene Metamodelle zu Stadtentwicklung, Wasserressourcen, Hochwasser, Wald und Landwirtschaft sowie Biodiversität und macht die Zusammenhänge zwischen klimatischen und sozioökonomischen Faktoren sichtbar.

Holzprodukte erfolgreich gegen Treibhausgase einsetzen

Holz bindet klimaschädliche Treibhausgase aus der Atmosphäre. Die Herstellung von konventionellen Baustoffen wie Zement, Eisen oder Stahl gilt als besonders klimaschädlich. Ein Kubikmeter Mauerziegel beispielsweise verbraucht bei der Produktion rund 138 Kilogramm Treibhausgase. Der Industriesektor macht nach Angaben des Umweltbundesamtes knapp ein Viertel des jährlichen Treibhausgasausstoßes in Deutschland aus. „Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, in Zukunft verstärkt auf Holzprodukte zu setzen“, sagt Sebastian Rüter vom Thünen-Institut in Hamburg.

Nach Angaben des staatlichen Informationsportals „Nachhaltiges Bauen“ nimmt ein Kubikmeter Holz bis zu 766 Kilogramm auf. In einer gemeinsamen Studie mit der Ruhr Universität Bochum hat Rüter errechnet, wie viel Treibhausgase durch den verstärkten Bau von Holzhäusern in Deutschland eingespart werden können. Das Ergebnis ist deutlich: „Holz kann einen entscheiden Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Rüter. Demnach könnten bis 2030 insgesamt 42 Millionen Tonnen an klimaschädlichen Treibhausgasen durch den verstärkten Einsatz von Holz als Baustoff eingespart werden. Aber ist überhaupt genügend Holz für das Bauen im großen Stil da?

Treibhausgase
Bauen mit Holz ist klimafreundlich und minimiert die Treibhausgase

Der weiter steigende Holzbedarf fordert die Waldwirtschaft

Klar ist: Der Bedarf an Holz wird steigen. Bislang wachsen in deutschen Wäldern im Jahr rund 120 Millionen Kubikmeter Holz nach, nur etwas mehr als die Hälfte wird davon geerntet. Diplom-Forstwird Lutz Fähser mahnt trotzdem zum Paradigmen-Wechsel: „Zur Zeit ernten wir in Deutschland die Wälder viel zu intensiv und viel zu früh. Das heißt wenn wir langfristige Produkte, Holzbalken und Holzbauweise in Zukunft haben wollen, dann müssen wir die Wälder dichter werden lassen, die Bäume dicker werden lassen und älter werden lassen.“ Die Studie „Waldvision Deutschland“ setzt sich mit diesen Fragen auseinander.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) haben die gut erhaltenen Fachwerkhäuser nun inspiriert. Bis 2030 will das grüne Stadtoberhaupt Bauherren in Tübingen dazu verpflichten mit Holz zu bauen. Auf Beton und Stahl soll hingegen weitgehend verzichtet werden. Das sei klimafreundlicher, so Palmer: „Beton ist extrem klimaschädlich, sehr energieintensiv und deshalb müssen wir alternative Werkstoffe verwenden. Deswegen ist der Gedanke: Hin zur Holzbauweise, CO2 in Gebäuden speichern, statt es in die Luft zu blasen.“

Holzfaser-Dämmstoffe – Multitalent der Natur

Natürliche Dämmstoffe sind stets im Vorteil, da sie nachwachsend und CO2-neutral sind. Eigenschaften die andere herkömmliche Dämmstoffe wie beispielsweise Styropor nicht erfüllen können. Holzfaser-Dämmstoffe punkten von Natur aus.

Der ökologische Dämmstoff ist umweltfreundlich in der Herstellung. Als Rohstoff fungiert der Wald – das beste natürliche Ökosystem. Vorwiegend Nadelhölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft werden für die Herstellung der Holzfaserdämmstoffe verwendet. Der Naturbaustoff Holz hat die Fähigkeit das Kohlendioxid aus der Luft zu binden.

Die Recyclingfähigkeit des natürlichen Dämmstoffs liegt auf der Hand. Die Vorteile der Nadelhölzer liegen einerseits in der hohen Verfügbarkeit und andererseits bei der Faserqualität, die den fertigen Platten im Verhältnis zur Rohdichte eine hohe Festigkeit verleihen.

Erzeugung der Holzfaser-Dämmstoffe

Hersteller wie Steico – europäischer Marktführer Holzfaser-Dämmstoffe – haben sich darauf spezialisiert, Resthölzer aus Sägewerken zu Holzfaserdämmstoffen zu verarbeiten. Unter Einwirkung von Wasserdampf werden diese aufgeweicht und für die nachfolgende Zerfaserung vorbereitet.

Holzfaser-Dämmstoffe
Flexible, klemmfähige Gefachdämmung aus natürlicher Holzfaser von STEICO für Holzhäuser

Bei der Herstellung im Nassverfahren kommen die holzeigenen Bindekräfte zum Einsatz, was vor allem Allergiker durch die Schadstofffreiheit erfreut. Unter Zusatz von Bindemitteln können im Trockenverfahren formstabile, druckbelastbare Holzfaserdämmplatten erzeugt werden. Für flexible Dämmmatten werden nach der Trocknung die Fasern auf die gewünschte Feuchte gebracht und mit textilen Bindefasern vermischt.

Innendämmung durch Holzfaser-Dämmstoffe

Besonders im Bereich der Innendämmung zeichnen sich Holzfaser-Dämmstoffe durch ihre guten atmungsaktiven Eigenschaften und ihr Feuchtigkeitsmanagement aus – beides verantwortlich für ein angenehmes, gesundes Raumklima.

Holzfaser-Dämmstoffe
Universell einsetzbare Innen-Dämmplatte aus natürlichen Holzfasern von STEICO

Holzfaserdämmsysteme dämmen dauerhaft und schadstofffrei die Innenwände von Gebäuden, sowohl beim Neubau wieauch in der Bestandssanierung. Durch die Holzfaserdämmung ist die gesamte Gebäudehülle vor Bewitterung geschützt ist und bietet zugleich einen hohen Wärmewert. Holzfaser-Dämmstoffe verfügen über eine beispiellose Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulierung. Dabei wird Feuchtigkeit wieder der Raumluft zugeführt oder kapillar nach außen transportiert.

Außendämmung durch Holzfaser-Dämmstoffe

Auch für die Außendämmung eignet sich der Natur-Baustoff ideal durch seine ausgezeichneten Hitze- und Kälteschutzeigenschaften aufgrund der hohen Wärmespeicherkapazität. Der Dämmstoff hat ein vergleichsweise hohes Eigengewicht.

Holzfaser-Dämmstoffe
Putzbeschichtbare Holzfaser-Dämmplatte von STEICO, Ideal für Holzrahmenbau im Holzhausbau

Dadurch verfügt es über besonders gute Wärmespeicherfähigkeit, indem es die Außenwärme aufnimmt, speichert und erst verzögert an die Umgebung abgibt. Aufgrund seiner Rohdichte, der Holzfaserstruktur und der Offenporigkeit bieten die natürlichen Holzfaser-Dämmstoffe einen optimalen Lärmschutz.

Waldvision setzt auf die nachhaltige Verwendung von Holz

In Deutschland gibt es insgesamt 11,4 Millionen Hektar Wald, das ist ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik. Die eine Hälfte dieser Wälder ist in Privatbesitz, die andere Hälfte befindet sich in der öffentlichen Hand. „Der Zustand unserer heimischen Wälder hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren aus ökologischer Sicht leicht verbessert“, sagt Dr. Hannes Böttcher vom Öko-Institut

Eine Frage, die für eine Studie des Öko-Instituts eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn für Greenpeace haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt „Waldvision Deutschland“ analysiert, wie sich unterschiedliche Arten der Waldbewirtschaftung auf den Beitrag der Wälder zum Klimaschutz durch Kohlenstoffspeicherung auswirken.

„Wird die aktuelle Bewirtschaftung der Wälder so fortgeführt wie bisher, nehmen sie nach unseren Berechnungen in den nächsten 90 Jahren durchschnittlich 17,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr auf“, erklärt Dr. Klaus Hennenberg, Senior Researcher am Öko-Institut, „wird die Bewirtschaftung intensiviert, wie es die Holzindustrie fordert, sinkt diese Zahl auf 1,4 Millionen Tonnen CO2 jährlich ab.“ Bei einer ökologischeren Bewirtschaftung jedoch kann der Beitrag der Wälder zum Klimaschutz deutlich steigen, so das Szenario „Waldvision“: Bis zu 48 Millionen Tonnen CO2 könnten sie dann binden, das entspricht etwa der Hälfte der jährlichen Kohlendioxidemissionen von Pkw in Deutschland.

Waldvision
Waldvision soll den Rohstoff Holz sichern

Waldvision fordert nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung

Bei der Betrachtung der Umwelt- und Klimafragen rund um das Thema Waldbewirtschaftung muss auch die Nutzung des Rohstoffs Holz einbezogen werden. „In Deutschland wird sehr viel Holz direkt verbrannt – insgesamt knapp 30 Prozent des in Deutschland eingeschlagenen Holzes wird energetisch genutzt“, sagt Dr. Klaus Hennenberg, „gerade Laubholz landet zu oft sofort im Ofen. Dabei wäre es für das Klima besser, damit Dämmstoffe zu produzieren, um weniger Heizenergie zu verbrauchen.“

Optimal ist es für das Klima nämlich, wenn das Holz fest und langfristig verbaut wird. „Holz im Hausbau ist ein toller Werkstoff, der sich für zahlreiche Anwendungen lohnt“, so der Experte vom Öko-Institut. Zusätzlich können so andere Rohstoffe ersetzt werden, die in ihrer Produktion mehr Emissionen verursachen, wie zum Beispiel Aluminium oder Kunststoffe. Solche sogenannten Substitutionseffekte können dabei helfen, die Emissionen in anderen Sektoren zu verringern. „Im Grunde muss es aber darum gehen, den Ressourcenverbrauch insgesamt zu verringern, das gilt auch für die Holznutzung“, so Hennenberg.

Im Szenario Waldvision wird im Durchschnitt 25 Prozent weniger Holz geerntet als im Basisszenario, in dem der Wald weiter bewirtschaftet wird wie heute. Heißt das, es muss Holz importiert werden, um den Bedarf zu decken? „Das ist ein Risiko, wenn wir weiter Holz verschwenden – wir müssen darüber nachdenken, wie wir den Holzverbrauch insgesamt verringern können“, so Dr. Hannes Böttcher. Dazu gehört aus Sicht der Experten und Expertinnen vom Öko-Institut zunächst, Holzprodukte möglichst lange zu nutzen und so oft wie möglich wiederzuverwenden.

Waldvision
Holz soll als nachhaltiger Rohstoff dauerhaft zur Verwendung im Hausbau zur Verfügung stehen

„Holz lässt sich in einer so genannten Kaskadennutzung wiederverwenden“, sagt der Wissenschaftler. Dafür müssen Holzprodukte jedoch so gestaltet werden, dass sie unkompliziert demontiert, eingesammelt und aufbereitet werden können. Das erhöht die Recyclingfähigkeit von Holzprodukten. „Jedes Jahr fallen allein in Deutschland sechs Millionen Tonnen Altholz an, das nur zu einem Drittel stofflich verwertet wird, zum Beispiel für Spanplatten“, erklärt Böttcher, „zwei Drittel hingegen müssen verbrannt werden, weil das Holz etwa durch Farben oder Leime mit Schadstoffen belastet ist und deswegen nicht wiederverwendet werden kann.“

Es ist der Wald, der uns diesen wertvollen Rohstoff liefert. Der unverzichtbare Beiträge für Biodiversität und Klimaschutz leistet. In dem wir uns erholen. Wir müssen einen Weg finden, unsere Waldnutzung so zu gestalten, dass der Wald seine unverzichtbaren Beiträge auch in Zukunft leisten kann.

Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Der Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen vdnr e.V., ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für die Verwendung von Dämmstoffen aus Holz, Zellulose, Jute, Hanf, Kork, Flachs, Schafwolle, Schilf, See- und Wiesengras, Stroh und Systemen aus diesen Dämmstoffen einsetzt. Der Verband nimmt zu Fragen der Energieeffizienz, des Schallschutzes, des Brandschutzes, des Klimaschutzes, der Nachhaltigkeit und der Gesundheit Stellung.

Interessierte finden hier zusammengefasst die wichtigsten Informationen von der Herstellung über die Planung, den Einbau bis zur späteren Entsorgung. Auf vdnr.net wird über Produktneuheiten, neue Möglichkeiten der Anwendung und Schulungen errichtet werden.

Welche Ziele hat der Verband der nachwachsenden Rohstoffe?

  • Erreichen der Klimaschutzziele

Fast 40 Prozent beträgt der Anteil des Gebäudesektors am Energieverbrauch in Deutschland. Eine Reduzierung klimaschädlicher Emissionen und damit zugleich der Heizkosten und des Einsatzes nicht erneuerbarer Energien lässt sich im Gebäudesektor durch energetische Sanierung erreichen. Der vdnr e.V. setzt sich für abgestufte Dämm- und Fördermaßnahmen bei der energetischen Gebäudesanierung von der Planung über die Ausführung bis zur Qualitätskontrolle ein.

Dämmstoffe
Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind gut zu verarbeiten und nachhaltig. Foto: Steico
  • Dämmung und Klimaschutz

Mit zunehmendem Dämmniveau wächst die Bedeutung der für Herstellung, Transport, Lagerung und Entsorgung erforderlichen nicht erneuerbaren Rohstoffe und Energie. Der vdnr e.V. setzt sich für den schonenden Einsatz von nicht erneuerbaren Rohstoffen und Energien bei der Herstellung der Dämmstoffe sowie für die Berücksichtigung der CO2 Speicherwirkung bei der Bilanzierung von Gebäuden und einzelnen Dämmmaßnahmen in Regelwerken und Förderprogrammen ein.

  • Gesetzes- und Regelwerke

Der vdnr e.V. fördert die Öffnung der Landesbauordnungen für eine breitere Anwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere für brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen in den Gebäudeklassen 4 und 5, wie sie beispielsweise in der Schweiz seit längerer Zeit erlaubt sind.

  • Normung

Zahlreiche Regelwerke berücksichtigen nicht den Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen oder stellen an diese höhere Anforderungen als an konventionelle Dämmstoffe. Der vdnr e.V. setzt sich für die Überarbeitung der Regelwerke und für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Mitarbeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Normung ein.

 

Institut für Holzwissenschaften mit Bachelor-Studiengang

Das Institut für Holzwissenschaften (IHW) ist eines von vier Instituten des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg und verbindet natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie ökonomische Ansätze zur nachhaltigen Verwendung des natürlichen, erneuerbaren Rohstoffs Holz zur Produktion von innovativen Materialien, Werkstoffen und Bioenergie.

Das IHW bietet den Bachelor-Studiengang Holzwirtschaft an, zu dem im Wintersemester 2017/18 das letzte Mal zugelassen wurde. Ab dem kommenden Wintersemester 2018/19 wird stattdessen der neue Bachelor of Science Bioressourcen-Nutzung starten. Zum Master-Studiengang Holzwirtschaft werden im kommenden Wintersemester 2018/19 das letzte Mal Studierende empfangen. Danach startet im Wintersemester 2019/20 der internationale Master of Wood Science in englischer Sprache. Am Institut für Holzwissenschaften besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Promotion.

Institut für Holzwissenschaften mit neuem Studiengang ab 2019/20

Lehre und Forschung umfassen die Bereiche Holzbiologie, Holztechnologie, forstliche Produktion, Ökonomie, Arbeitswissenschaften, Biotechnologie und Unternehmensplanung. Die Studierenden lernen die biologischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften von Holz kennen, die Verwendung von Holz für Konstruktionszwecke, die mechanische und chemische Verarbeitung von Holz sowie die Produktion des Rohstoffs und die Vermarktung der hergestellten Produkte.

Institut für Holzwissenschaften
Institut für Holzwissenschaften mit neuem Bachelor-Studiengang Master of Wood Science

Die Forschungsschwerpunkte des Institut für Holzwissenschaften umfassen sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung. Unsere Forschung wird von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Förderprogrammen, von der Industrie und von Verbänden unterstützt. Darauf gründen sich hervorragende Kontakte zur Wirtschaft, zu Verbänden und unterschiedlichsten öffentlichen Institutionen, die auch für die Ausbildung unserer Studierenden genutzt werden.

Das IHW ist Partner in einer Vielzahl nationaler und internationaler Forschungsverbünde, pflegt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschergruppen der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und ist im Exzellenzcluster Climate Systems Analysis and Prediction (CliSAP) der Universität Hamburg engagiert. Im Bereich der Holzforschung arbeitet das Institut für Holzwissenschaften mit dem Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, dem Thünen-Institut (TI), zusammen.

Folgende Abteilungen des Fachbereichs Biologie sind am Institut für Holzwissenschaften ansässig:

Der englischsprachige Studiengang Master of Wood Science ist ein konsekutiver, forschungsorientierter Abschluss, aufbauend auf grundlegenden Kenntnissen lignocellulosebasierter Bioressourcen und deren Verwendungsmöglichkeiten. Er vertieft die Fähigkeiten der Studierenden

  • zur selbstständigen Anwendung holzspezifischer Fachkenntnisse,
  • zur eigenständigen Arbeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen unter Einhaltung wissenschaftlicher Methoden,
  • zur verantwortungsvollen Einordnung ihres Wissens in gesellschaftliche Zusammenhänge.

Bauen mit Holz sorgt für eine lebenswerte Umwelt

Durch die Holzbau-Offensive in Baden-Württemberg ist Bauen mit Holz in aller Munde. Moderne Holzbauwerke prägen die Baukultur und schaffen den Menschen ein lebenswertes Umfeld. Dies betonte Forstminister Peter Hauk im Rahmen der 8. Freiburger Holzbautagung. Eine Vortragsreihe stellte Leuchtturmprojekte des innovativen Holzbaus vor.

In Bauwerken verarbeitetes Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft speichert langfristig klimaschädliches Kohlendioxid. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen wir das Bauen mit Holz weiter vorantreiben. Darauf zielt unser Handeln ab“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in Freiburg anlässlich der 8. Freiburger Holzbautagung. Das Bauen mit Holz leiste einen unverzichtbaren Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Moderne Holzbauwerke prägen die Baukultur und schaffen den Menschen ein lebenswertes Umfeld. Holz aus heimischer Waldwirtschaft sei nachhaltig verfügbar, energieeffizient und umweltfreundlich. Demgegenüber verbrauche konventionelles Bauen etwa 60 Prozent der natürlichen Ressourcen und produziere die Hälfte des gesamten Müllaufkommens.

Der Holzbau prägte für lange Zeit das Bild unserer Städte. So breit die Verwendung von Holz in der Baukultur der vergangenen Jahrhunderte gestreut war, so groß ist derzeit wieder das Spektrum der anstehenden Aufgaben in der Stadt und deren Weiterentwicklung“, erklärte Hauk. Vor allem bei der städtebaulichen Verdichtung in Verbindung mit der Gebäudemodernisierung könne der moderne urbane Holzbau sehr gute Lösungen bieten. Hierzu habe die Landesregierung mit der Holzbau-Offensive insgesamt 13 Innovationspakete geschnürt, um bis 2023 das Bauen mit Holz auch weiterhin gezielt voranzubringen.

Bauen mit Holz
Bauen mit Holz schont die Umwelt und sorgt für ein behagliches Wohnklima

Leuchtturmprojekte des innovativen Bauen mit Holz vorgestellt

Für das Bauen mit Holz wurden in einer Vortragsreihe einige der baden-württembergischen Leuchtturmprojekte des innovativen Holzbaus vorgestellt. In diesem Zuge wurden auch zwei Objekte in Freiburg näher beleuchtet. Neben dem Nachverdichtungsprojekt‚ Freiburg am Schildacker‘ wurde auch der Futur2, ein Sechs-Geschosser aus Holz, von den Architekten und Holzbauingenieuren vorgestellt. Mehrgeschossiger Holzbau revolutioniert den Wohnungsbau.

Das Nachmittagsprogramm mit Fachexkursionen zu beispielhaften Gebäuden in Freiburg rundete das Programm der jeweiligen Vorträge am Vormittag ab. So wurde unter anderem der Futur2, ein KfW-Effizienzhaus, mit thermischen und elektrischen Solaranlagen und einer tragenden Massivholzkonstruktion für ein klimafreundliches und kommunikatives Miteinander von Jung und Alt, besichtigt und die fachlichen Fragen und Spezifikationen dieses Holzbaus am Objekt diskutiert.

Baden-Württemberg ist eine der waldreichsten Regionen Europas. Mit Blick auf die Vielfalt sowie den Holzzuwachs und die Holzvorräte nehmen unsere Wälder eine europäische Spitzenstellung ein. Dieses Potenzial muss auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaschutzziele der Gesellschaft bestmöglich genutzt werden“, erklärte Hauk.

Die Freiburger Holzbautagung zum Bauen mit Holz findet alle drei Jahre statt, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Organisiert wurde diese von: Regierungspräsidium Freiburg, ForstBW, Hochschule Biberach, Holzbau Baden e.V., proHolz Schwarzwald und der Stadt Freiburg.

Ausgewählte mittelständische Holzbau-Unternehmen finden sie auf dem Ratgeber-Portal Holzbauwelt.de.

Die BauBuche – innovativer konstruktiver Baustoff

Die BauBuche erweitert die konstruktiven Möglichkeiten im Holzbau. Deutschland ist in etwa zu einem Drittel mit Wald bedeckt. Gut 25% dieser Fläche ist mit Laubbäumen besetzt, wobei Buche die am weitesten verbreitete Baumart ist. Der Laubholzanteil wird zukünftig weiter steigen. Ein ganz anderes Bild bietet sich hingegen im konstruktiven Holzbau. Dieser Bereich wird zu 99% von Nadelhölzern dominiert.

Der Thünen Report 9 vom Dezember 2013 schlussfolgert deshalb: „Der vermehrte Anfall von Laubholz und die begrenzten Verwendungsmöglichkeiten in Form von Produkten mit höherer Wertschöpfung sind noch immer ein Problem der Holzverwendung. Das Laubholz spielt im konstruktiven Bereich nach wie vor eine geringe Rolle.“ Monokulturen im Wald sind besonders anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Daher hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den Wald umzubauen und den Anteil von Mischwäldern zu erhöhen. In der Folge wird es deutlich mehr Holz von Laubwäldern geben, insbesondere die weit verbreitete Buche.

Ihr Holz wird bislang im Bauwesen jedoch kaum verwendet. „Die Buche spielt hier bisher eine verschwindend geringe Rolle, es werden im Holzbau fast ausschließlich Nadelhölzer genutzt,“ sagt Jan Hassan vom Unternehmen Pollmeier, das an drei Standorten in Deutschland Laubholzsägewerke betreibt, „ihr Anteil in den Wäldern wird jedoch massiv steigen; diese Reserven müssen im Holzbau genutzt werden.“

BauBuche
Pollmeier BauBuche – Furnierschichtholz aus Buche ©Pollmeier

Welche Vorteile bietet die BauBuche als Baustoff?

Die Buche ist kein einfaches Holz, wie Ingenieur Jan Hassan erklärt, der bei Pollmeier für Public Relations und Marketing verantwortlich ist: „Buchenholz ist in der Verarbeitung deutlich komplizierter als Nadelholz, da die Stämme krumm sind und zum Teil sehr große Äste haben, die die Festigkeit beeinflussen. Außerdem ist bei der Buche die Holztrocknung aufwendiger. “ 2008 fingen die Experten der Firma Pollmeier an, darüber nachzudenken, wie man aus Buchenholz trotzdem einen Werkstoff für den Holzbau herstellen kann. Das Ergebnis dieser Überlegungen kam 2014 auf den Markt: die BauBuche, Schichtholz, das aus drei Millimeter dicken Furnieren besteht.

DieBaubuche eignet sich auch als gestalterisches Bauelement

Die BauBuche als neuer Werkstoff für den konstruktiven Holzbau, erfordert der neben der Produktentwicklung auch die Entwicklung eines vollkommen neuen Produktionsprozesses. „Man kann in einem Werk, das Furnierschichtholz aus Nadelholz herstellt, keine Buche verarbeiten.“ In der BauBuche kann Buchenholz nun alle seine Vorteile entfalten, die es ebenso besitzt, sagt Jan Hassan: „Es hat zum Beispiel eine viel glattere, feinere Oberfläche als Nadelhölzer, aber auch gute technische Eigenschaften – so ist die Tragfähigkeit der BauBuche etwa drei Mal höher als jene von Fichtenbrettschichtholz, was dazu führt, dass man materialsparend, aber auch sehr viel eleganter bauen kann.“ Durch die dünnen Furniere werden zudem die Probleme in der Verarbeitung von Laubholz ausgeglichen. „Hier stören die Äste nicht mehr und auch das Trocknen ist kein Problem.“ Das Holz für die BauBuche stammt aus den Wäldern um das Werk im thüringischen Creuzburg, maximal 150 Kilometer ist es zu Pollmeier unterwegs.

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